5:0 Schlappe in Sonthofen

5:0 Schlappe in Sonthofen

Bayernliga Süd 1. FC Sonthofen – FC Ismaning 5:0 (1:0)
FC Ismaning wurde „abgewatscht“

Bereits im Vorfeld des Spiels lief es nicht gut für den FC Ismaning, denn aufgrund von Krankheit standen neben den verletzten Spieler weitere Stammspieler nicht zur Verfügung. Trainer Rainer Elfinger musste deshalb gehörig umbauen und dem Bayerischen Fußballverband gehen scheinbar die Schiedsrichter aus, denn es pfiff wieder derselbe österreichische Schiedsrichter wie schon bei der letzten Paarung in Sonthofen. Bekannt war, wie die Sonthofener reagieren, denn ihr Trainer agiert meist wie Otto Rehhagel mit einer kompakten Abwehrkette und der Hoffnung, dass man im Angriff erfolgreich ist. Entsprechend wurde der FC Ismaning eingestellt, doch schon nach 10 Minuten kassierte der FC Ismaning den ersten Gegentreffer, als der Torschütze durch die Abwehr spazieren durfte und zum 1:0 abschloss. Im weiteren Spielverlauf der ersten Halbzeit war es nur Torhüter Sebastian Fritz zu verdanken, dass es bei dem einen Gegentreffer für den FC Ismaning blieb, da man keine sattelfeste Ismaninger Abwehr sah und das neu aufgestellte Mittelfeld überfordert war. Nach der Pause hatte der FC Ismaning seine beste Phase, doch die Chancen wurden nicht genutzt. Beim ersten Angriff des 1. FC Sonthofen fiel mit dem Treffer zum 2:0 in der 50. Minute die Entscheidung. Ein Befreiungsschlag im eigenen Strafraum wurde mit der Hand durch einen Sonthofener Spieler abgewehrt und anschließend landete der Ball im Ismaninger Tor. Nach diesem Treffer war nicht mehr viel zu sehen vom FC Ismaning. Die beiden Angreifer hingen gegen die Sonthofener Viererkette in der Luft und die Hintermannschaft war mehr als überfordert, da die umgestellte Ismaninger 3-Abwehrkette offen wie ein Scheunentor war und man es dem 1. FC Sonthofen leicht machte. 3 weitere Treffer für die Allgäuer sorgten für eine 5:0 Niederlage, wodurch der FC Ismaning von Platz 6 auf Platz 14 abstürzte, was wohl ein Rekord am 17. Spieltag ist auf den man gerne verzichtet hätte. Bleibt zu hoffen, dass man am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den nächsten Gegner aus dem Allgäu, dem TSV Kottern, ein anderes Gesicht des FC Ismaning sieht, denn sonst kann es ein ganz unangenehmer Herbst für den FC Ismaning werden.

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